Archiv der Kategorie: 2011 – Europameisterschaft in Lleida/Spanien

Die Neuesten und Aktuellsten Infos und Berichte live aus Lleida/Spanien

ENDSPURT!

Noch 1 Fahrt heute morgen. Wenn Claude seiner Linie treu bleibt gibt es noch mal 5.000 Punkte zu verteilen und das kann noch einiges durcheinander würfeln. Entschuldigt bitte das wir die letzten beiden Tage so wenig geschrieben haben, aber die Hitze und der Staub haben uns so langsam ganz schön zugesetzt. Wir sind glaub ich alle froh wenn wir nach der heutigen Frühfahrt entspannen können. Ein ausführlicher Bericht über die Ereignisse der letzten beiden Tage wird dann folgen.
Jetzt aber los, ganz nach dem Motto:
„Wenn nicht jetzt, wann dann…!“
Gruß,
Martin

Ergebnisse nach 4 Fahrten

1.Ivan Ayala (ESP) 10168

2. Stefan Zeberli (SUI) 9564

3. David Bareford (GBR) 8937

4. Sven Goehler (GER) 8574

5. Vito Rome (SLO) 8337

8. Uwe Schneider (GER) 7717
18. David Strasmann (GER) 6976
28. Adolf Kohl (GER) 6399
41. Martin Wegner (GER) 5692
47. Marcus Strauf (GER) 5148
54. Matthias Borgmeier (GER) 4814

3. Flights least we will fight for the Top 10 Result

Blue skies

written by David www.europeans2011.strasmann.eu

Verpatzter „Re-Start“ bei der EM für das deutsche Team

Puh,
„Satz mit X, das war wohl nix!!“
Dieses blöde Sprichwort trifft leider absolut auf das zu was die deutsche Mannschaft heute morgen abgeliefert hat. 6 von7 Teams mit einem No Result bei der ersten Aufgabe (Minimum Distance Double Drop) sind wohl rekordverdächtig im negativen Sinne. Wir hatten zwar einen guten Startplatz gewählt und auch gar nicht mal so spät in der Luft, waren aber trotzdem wieder mal die letzten im Feld.
Die folgenden beiden Qual der Wahl Ziele waren dann bei knapp 20 km/h Bodenwind ziemlich streßig und so fuhren auch hier einige von uns leider an den Zielen vorbei ohne in die Nähe der 100 Meter MMA zu kommen.
Nach 3 Aufgaben noch 3 von 4 Markern an Bord zu haben ist ein ziemlich blödes Gefühl.
Ich hab mich dann erst mal entspannt, Frühstück im Korb gemacht und bin gemütlich auf knapp über 6.000 Fuß aufgestiegen um die besten Winde für die Dreiecksfläche zu erkunden. Es war aber wie vorher vermutet, dass man ganz gut oben den ersten Schenkel fahren konnte um anschließend den zweiten in einer Höhe von 2.000 bis 3.000 Fuß zu fahren. Das war wichtig, da wir im Laufe des zweiten Schenkels unser FlyOn deklarieren mussten, was ein Stern in 2.000 Fuß sein sollte. Und dafür war es natürlich hilfreich zu wissen wo es denn in dieser Höhe hin geht.
Ich denke diese beiden Aufgaben haben wir wieder ganz gut gelöst und düften wieder mit vorne dabei sein.

Jetzt heißt es fahrt abhacken und nach vorne schauen. Noch liegen 4 Fahrten vor uns und wir werden bis zum Schluss kämpfen um nach vorne zu kommen.
Bis demnächst,
Martin

Fahrt 3

Eine durchwachsene Fahrt für alle Deutschen Teams. Einige sicherlich gute Drops konnten wir aber verzeichnen. Ein tolles Teamspiel fand bei der letzten Aufgabe statt, Teams die bereits fertig waren mit dem FON haben den Rest die Winde durchgegeben die nötig waren um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Heute Abend werden die Winde hoffentlich deutlich abflachen und von den noch 4 offenen Fahrten wird keine mehr dem Wind zu Opfer fallen. Die Teams machen jetzt alle Siesta und Ruhen sich ein wenig aus. Next Briefing ist um 1630 LOC. Die Deutschen Teams werden sich dann um ca. 1600 hier auf den Weg machen. Bilder findet Ihr auf meinen Blog www.europeans2011.strasmann.eu

blue skies

David

„Kleiner“ Zwischenbericht

Hallo alle zusammen,

nachdem uns langsam das Freizeitprogramm ausgeht weil wir am Samstagabend unsere letzte Fahrt hatten nehme ich mir mal die Zeit und werde euch ein wenig berichten, was wir in den letzten Tagen so in Spanien gemacht haben.

Wie ihr ja schon gelesen habt sind am Dienstagabend unsere Teams in Lleida eingelaufen. David hat gleich am Mittwochmorgen eine erste Trainingsfahrt gemacht. Am Mittwochnachmittag kam ich dann mit meiner Mannschaft an und gegen 22 Uhr Abends das Team Borgmeier. Team Kohl und Team Strauf wollten morgens gegen 6 Uhr, pünktlich zur Trainingsfahrt (!) auch im Hotel ankommen! Das hat auch geklappt und so waren wir schon rund 15 Teams, die am Donnerstagmorgen gemeinsam mit einem von David und Stefan (Zeberli) erstellten Aufgabenblatt trainieren konnten. Im Laufe des Donnerstags kamen dann auch noch die Teams Schneider und Göhler an, sodass die Deutsche Mannschaft komplett war. Wir und das Team Strasmann haben den Donnerstag genutzt und sind nach Barcelona gefahren um dort einen tollen Urlaubstag am Meer und in der Stadt zu verbringen. In den ersten Tagen hatte uns auch die Hitze fest im Griff gehabt. Tagsüber deutlich jenseits der 30 Grad Marke und in der Nacht ein zaghafte Annäherung an die 20 Grad Marke, aber nie darunter. Für uns Mitteleuropäer ganz schön gewöhnungsbedürftig.

Zur eigentlich offiziellen Trainingsfahrt inkl. Briefing fanden sich dann am Freitagmorgen eine Unmenge Ballonteams am Competition Center ein, nur leider hat sich keiner der Offiziellen blicken lassen, so dass Stefan netterweise schnell ein Tasksheet aus dem Drucker in seinem Bus gezaubert hat und uns mit Aufgaben für diesen Morgen versorgt. Am Ende fanden sich am CLP rund 35 Teams ein um dort zu trainieren. Das war schon mal ein toller Anblick und ein gutes Training um ins Wettkampffeeling zu kommen. Einige Ballone blieben auch sehr lange in der Luft um zu probieren wann denn die Thermik einsetzt, gaben aber gegen 11 Uhr aufgrund Gasmangels auf (ohne Thermik)!

So waren wir also bestens präpariert und gerüstet für den Start der Europameisterschaft 2011. Am Nachmittag um 15 Uhr gab es dann ein 1 1/2 Stunden Generalbriefing in einem großen Zelt bei gefühlten 40 bis 45 Grad. Die Fragen der Wettbewerber hielten sich daher wohl auch in Grenzen.

Nächster Programmpunkt war dann die Offizielle Eröffnung der Europameisterschaft auf der Burg von Lleida durch den Bürgermeister der Stadt und Dr. John GRUBBSTRÖM, den Präsidenten der FAI (Fédéracion Aéronautique Internationale). Ein absolut herrliches Ambiente und perfekter Abend für den Beginn dieser Europameisterschaft). Hier hat die Deutsche Mannschaft auf jeden Fall absolut geglänzt mit ihrer neuen Teamkleidung. Allerdings hat sich alles recht schnell aufgelöst da alle Teams möglichst zeitnah ins Bett wollten um am nächsten Tag für die erste Fahrt ausgeschlafen zu sein. Auch wir haben uns nach einer kurzen Teamsitzung im Mannschaftshotel gegen 22 Uhr in die Betten verzogen.

Samstagmorgen, 5:40 Uhr, das große Kämpfen um die besten Parkplätze am Briefingzelt beginnt und die Piloten versammeln sich vor dem Einlass. So langsam ist es wieder da, das kribbeln in der Magengegend (nein, das liegt nicht am frühen Aufstehen und dem nüchternen Magen 🙂 ) vor einem großen Wettkampf. Alle sind gespannt mit welchen Aufgaben wir in diese EM starten werden und wie die erste Fahrt laufen wird. Dann gleich schon mal das erste „WOW“, denn wir legen gleich mit 5 Aufgaben los. Start ganz klassisch mit einem FlyIn, ein Qual der Wahl, ein Selbstgewähltes Ziel und abschließend noch Dreiecksfläche und Winkel. Also gleich mal als erstes die Mannschaft angewiesen die Gasreserven auszupacken und alles in den Korb zu packen, da es nach einer sehr langen Fahrt aussah. Bei einem Start ab 07:40 Uhr und einem Wertungsende von 10:30 Uhr sind das schon alleine fast 3 Stunden Wettkampfzeit (und da hat man noch keinen Landeplatz gesucht). Und das alles bei Temperaturen die sich schnell nach Sonnenaufgang der 30 Grad Marke nähern sollten. Also schnell alles präpariert und rausgefahren ins mögliche Startgebiet. Was wir dort vorgefunden haben? Nichts, denn es war stockdunkel!! Sonnenaufgang war ja um 07:39 Uhr, und wir waren gegen 06:45 Uhr im Startgebiet (die weiteren Morgenbriefings werden auch erst um 06:30 Uhr sein!!). Also hies es erst mal abwarten und zu versuchen die Anspannung zu halten, bis man erste eigene Windmessungen durchführen konnte. Die Grundstrategie war relativ schnell besprochen (HWZ, FlyIn und dann die „Technikaufgaben“ Winkel und Dreiecksfläche und erst am Ende das PDG), nur ein „richtiger “ Startplatz musste noch gefunden werden. Gegen 07:40 Uhr ging dann plötzlich alles ganz schnell. Wir wollten den noch vorhandenen Bodenwind nutzen um von Nordosten möglichst nah an den Zielen zu starten und in einem Rutsch über Qual der Wahl und FlyIn zu fahren um dann mal „zu schauen“ wie wir dann weiter machen. Also losgedüst, irgendwo angehalten und aufgerüstet. Letztlich konnte man fast wieder aus allen Richtungen anfahren und somit hatte man gute Chancen die Ziele ordentlich zu treffen. Das gelang natürlich dem einen besser, dem anderen schlechter, aber alles in allem waren wir gar nicht schlecht dabei und konnten fast alle Marker ins Ziel bringen. Beim FlyIn gab es zwar mit 15 Metern Ablage nur noch 500 Punkte, aber das sind wir ja schon gewohnt von Internationalen Veranstaltungen. Einzig Matthias hat beim Qual der Wahl Federn gelassen und musste sich mit einem elektronischen Markerpunkt zufrieden geben da er nicht nahegenug ans Ziel herankam. Anschließend trennten sich die Wege der Deutschen ein wenig weil dann verschiedene Strategien gefahren wurden. Zum Teil direkt der Winkel, zum Teil erst einmal ausprobieren und so weiter. Ich z.B. fuhr meinen Winkel (hier konnte ja keiner ahnen dass es am Ende der Fahrt auf einmal noch weiter nach links drehen würde, wir dachten zu dem Zeitpunkt ja dass das Links was wir hatten schon toll wäre!) und begann anschließend gleich meine Dreiecksfläche. Diese wollte ich erst tief nach Westen und anschließend in rund 3000 Fuß Höhe nach Norden fahren, hab aber nicht gemerkt dass ich direkt auf ein Sperrgebiet zufuhr. Gott sei Dank haben die Teamkollegen aufgepasst und David machte Matthias und mich darauf aufmerksam. Dumm nur das ich eben schon in meiner 30-Minuten Aufgabe Dreiecksfläche war und somit nicht in der tiefen Schicht weiterfahren konnte. Also schnell die Strategie geändert und in 3000 Fuß nach Norden gefahren (ich hatte natürlich bis dahin schon ein ganzes Stück nach Westen gefahren, was damit ja nahezu umsonst gewesen ist) da wir mittlerweile von unserem Windmessteam und von Uwe, der schon ganz hoch fuhr wussten, dass es zwischen 6000 und 7000 Fuß nach Osten zurück ging. Ich dachte mir zwar trotzdem dass dies wohl die mit Abstand schlechteste Dreiecksfläche werden musste, hatte am Ende aber doch noch ganz anständige 662 Punkte dafür bekomen. Puh! Danach stieg ich wieder ab um mich an meinem selbstgewählten Ziel zu versuchen. Hier war die Aufgabenstellung das ich mein PDG jederzeit im Logger deklarieren konnte, ich musste nur einen Mindestabstand von 1 km einhalten. Man konnte also beliebig oft sein PDG überschreiben wenn man merkte das man doch nicht so gut hinkam. Da es mittlerweile schon auf 10 Uhr zuging und damit die Windsysteme am Boden immer unstabiler wurden habe ich insgesamt 5 mal mein PDG geändert, weil ich jedesmal kurz vorher in eine völlig andere Richtung fuhr. Meine Mannschaft war auch schon ein wenig genervt, da ich sie wie die Hasen über die staubigen Pisten von einem Ziel zum anderen gescheucht habe. Beim 5. mal dachte ich mir dann „Jetzt oder Nie“ und war daher auch mit meinem 50 Metern Ablage ganz zufrieden. Leider war das natürlich in Relation zum Rest nicht sonderlich berauschend, aber ich hätte keine Lust auf einen weiteren Versuch mehr gehabt. Alles in allem war es für unsere Mannschaft eine ziemlich erfolgreiche Fahrt mit teilweise hervorragenden Ergebnissen (Adi 1,73 m beim FlyIn und 2,03 mein HWZ, Sven mit 0 m beim PDG, 178,68 Grad beim Winkel und 10,71 km² bei der Dreiecksfläche). Wir waren also mit vorne dabei und der Start war geglückt.

Am Abend hat sich schon angedeutet das wir wohl gemeinsam starten werden, da auch an den Vorabenden immer gegen Sonnenuntergang eine sehr starke Windzunahme zu beobachten war. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass wir um 16 Uhr beim Nachmittagsbriefing nur 1 Aufgabe und einen Start vom CLP2 vorfanden. Also setzte sich die Karawane der 77 Teilnehmer in Bewegung um sich vor Ort erst einmal mit Fußballspielen, Frisbee werfen oder Nichts Tun die Zeit zu vertreiben. Beim Zusatzbriefing um 18 Uhr war dann aber schon klar dass der Start wohl klappen wird, da die Böen doch deutlich abgenommen hatten. So kam um 18:45 Uhr die grüne Flagge und es kam Bewegung ins Feld. Seltsamerweise hat pünktlich zum Aufrüsten der Wind um 90 Grad gedreht, was wieder einmal zu sehr interessanten Bildern beim Aufrüsten geführt hat. Da wir noch nicht angeblasen hatten haben wir einfach unsere Hülle nochmal versetzt und konnten somit entspannt aufrüsten. Als die ersten Ballone dann in der Luft waren war schnell klar, dass wenn überhaupt, dann nur das nördlichste der Ziele anzufahren sein wird. Denn die Bodenströmung Richtung Osten, die vorher 2 1/2 Stunden konstant da war, war plötzlich wie abgeschnitten. Allerdings war der „neue“ Bodenwind kein bißchen stabil, und so gab es bei den tief am Boden zum Ziel dahinschleichenden Ballonen lustige Hüllenberührungen und Grüppchenbildungen. Sven und ich entschieden uns etwas höher zu fahren und konnten so ein klein wenig weiter nach Rechts zum Ziel kommen. Es fehlten uns aber noch ein paar Meter nach rechts, als plötzlich, keine 100 Meter über uns ein spanischer Ballon nahezu quer zu unserer Fahrtrichtung von links nach rechts vorbeifuhr! Also ein kleines bißchen gestiegen, gefreut wie ein Schnitzel das es nach rechts geht um im gleichen Moment zu merken, „DAS WAR ZU WEIT RECHTS!!“. Wir waren zwar beiden wie der Glöckner von Notre Damm an der Parachuteleine gehängt, aber zu spät ist zu spät. So fuhr er 150 Meter und ich sogar 200 Meter RECHTS am Ziel vorbei. Ich glaube 95 Prozent vom Feld fuhren links vorbei. SO EIN MIST! Wenigstens kamen unsere anderen Piloten dank unserer Vorarbeit recht gut hin und David konnte mit 8,94 Metern ein super Ergebnis einfahren.

Dann kam der WIND!! Den ganzen Sonntag über hat es hier über die staubige, trockene und flache Landschaft hinweggeblasen, sodass an Ballonfahren beim besten Willen nicht zu denken war. In der Spitze hatten wir am Nachmittag 40 km/h im Mittelwind und 70 km/h in den Böen. Wir vertrieben uns dann die Zeit mit Kartfahren und hatten einen Riesenspaß.

Leider hat uns der Wind heute morgen wieder am Boden festgehalten und nun sitzen wir da und hoffen und drücken die Daumen, dass es zum abend hin doch etwas eher ruhiger wird wie die ganzen Modelle vorhersagen. Denn wie oben erwähnt wäre jetzt langsam mal wieder die Zeit in die Luft zu kommen. Dafür sind wir ja schließlich hier. Im Gesamtranking liegen wir auf jeden Fall gar nicht schlecht, Sven 2. Platz, David auf Platz 10, Uwe 12., Adi auf 21, ich auf 35, Matthias auf 56 und Marcus auf einem ausbaufähigen 70. Platz. Wir sind auf jeden fall alle heiß auf Ballonfahren und werden alles geben damit am Ende alle 7 Teams mindestens in den Top 30 stehen.

Drückt uns weiter die Daumen und wünscht uns Glück für die nächsten Tage.

Schöne Grüße aus Spanien,

Martin

Gesamtergebnisse

David hat sich die Mühe gemacht und die vielen Einzelergebnisse zusammengefasst. Das Ergebnis seht ihr hier:

http://www.europeans2011.strasmann.eu/wp-content/uploads/2011/09/Totals-1-6.pdf

Für den Anfang gar nicht schlecht.
Einen ausführlichen Zwischenbericht gibt es später, nachdem die Früh- und vermutlich auch später noch die Abendfahrt heute wegen zu viel Wind ausfallen.

Gruß,
Martin

EM 2011 in Spanien steht vor der Türe

Hallo zusammen,

für alle die uns hoffentlich neu in unserem Blog verfolgen hier mal eine kleine Info was wir hier überhaupt machen.

Die Europameisterschaft der Heißluftballone findet in diesem Jahr in Lleida (Lerida) in Spanien statt. Die Deutsche Nationalmannschaft ist mit insgesamt 7 Teams vertreten. Im Detail  sind das die Piloten David Strasmann, Uwe Schneider, Sven Göhler, Martin Wegner, Marcus Strauf, Adolf Kohl und Matthias Borgmeier mit ihren Teams. David ist seit vorgestern in Lleida und der Rest trifft heute und morgen in Lleida ein. In Davids Blog gibt es auch schon die ersten Bilder von Trainingsfahrten in und um Lleida.

Der Wettkampf startet am Freitag mit dem offiziellen Generalbriefing und die Wettfahrten finden dann von Samstagmorgen bis Donnerstagmorgen jeweils früh und abend statt. Wir haben also 11 mögliche Fahrten vor uns und da die Wetteraussichten bestens sind ist es hoffentlich auch möglich alle Fahrten zu machen.

Vor jeder Fahrt gibt es ein sogenanntes Aufgabenbriefing bei dem die 82 Teilnehmer vom Wettbewerbsleiter je Fahrt 3 bis 5 Aufgaben gestellt bekommen.

Wir werden hier im Blog versuchen immer so zeitnah wie möglich das Geschehen zu kommentieren, sprich die Aufgabenblätter online zu stellen und diese auch zu erläutern sowie natürlich nach den Fahrten ein kleines Update zu geben wie es denn gelaufen ist.

Neu ist jetzt unsere Live-Tracking Funktion. Dank der Idee von Uwe und dem Engagement von David konnten wir uns, wenn ich es richtig verstanden habe, von Willi Eimers 6 oder 7 Tracker ausleihen die Live und direkt während den Fahrten unsere Position im Internet sichtbar machen. Ihr könnt somit immer direkt dabei sein wenn wir in der Luft sind und unsere Anstrengungen verfolgen.

Also, verfolgt bitte zahlreich unsere Fahrten und verbreitet diesen Blog und den von David und Stefan Zeberli in euren Netzwerken, damit möglichst viele verfolgen können was wir hier so machen. Das ihr die Daumen drückt setzen wir jetzt einfach mal voraus.

Bis dann demnächst aus Lleida,

Martin

Die Teams sind auf dem Weg

Hallo alle zusammen,

das Team Strasmann ist schon in Lleida angekommen und morgen früh machen sich nach und nach die anderen Mannschaften auf die lange Reise nach Spanien. Wir werden die nächsten Tage bis Freitagfrüh für Trainingsfahrten nutzen bevor am Samstagmorgen die ersten Wettbewerbsfahrt startet. Ingesamt sind bis Donnerstagmorgen 11 Fahrten angesetzt. Drückt uns die Daumen dass das Wetter hält und wir alle Fahrten machen können, dann haben wir am Ende auch einen würdigen und verdienten Europameister.

Viele Grüße,

Martin