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Den gestrigen Tag vergessen wir besser…

Ein gutes Bild für die Veranstaltung. Viel zuviel Wind und immer wieder Schauer oder Regen.

Die heutige Morgenfahrt wurde wieder einmal wegen zuviel Wind abgesagt. Die lokalen Modelle haben das gestern bereits angedeutet. Zwar hat sich in der Nacht eine Bodeninversion ausgebildet, doch in 1000 ft. (700 GND) pfeifft es laut den Modellen des DWD mit 25kt!

Als Deutsches Team haben wir einen ganz guten Modus der Zusammenarbeit gefunden – angereichert um das Team aus Kroatien und Elisabeth aus Österreich. Die Zusammenarbeit hat viel Spass gemacht und zumindest mir auch sehr geholfen. Ich hoffe den anderen ‚Mädels‘ ging es ebenso.

Ein großer Dank geht dabei auch an mein Team, ihr ward mir immer eine seelische und moralische Stürze, insbesondere auch gestern, habt mich an allen Landeplätzen eingesammelt, die ganzen bockigen Aufbauten mit Eurer Ruhe und Erfahrung unterstützt und auch während der Fahrt für mich mitgedacht. Vielen, vielen Dank für Alles!

Noch nicht Final sieht das Ergebnis nach den 5 Fahrten wie folgt aus: Sylvia auf Platz 8, Katharina auf 15, Dolly auf 18 und Astrid auf 21. Die Ergebnisse von gestern abend sind noch Provisional, aber viel passiert da sicher nicht mehr.

Heute um10.00 Uhr ist noch das Event- Debrief und um 18.00 Uhr die Siegerehrung. Damit geht eine weitere ereignisreiche Woche zu Ende.

We survived…

Heute abend war es an sich zweifelhaft, ob wir auf Grund der schnellen Winde überhaupt starten können. Auf dem Weg ins Briefing kam schon die whats app mit dem Tasksheet. Ein HWZ und ein Pilot declared RTA. Startplatz sollte unser Landegelände der Trainingsfahrt sein. Das ist ein großer Stoppelacker mit 3 Seiten Wald. Als wir uns dort getroffen haben, passte der Wind leider nicht mehr zu den gesetzten Zielen. Also mögkichst weit links aufbauen, um noch halbwegs zum nördlichsten Ziel zu kommen. Dann beim Zusatzbriefing ein kurzer und heftiger Schauer, so dass wir nass waren bevor wir zurück am Auto waren. Nach dem Schauer dann gleich die gelbe Flagge. Fahrt sollte wie geplant stattfinden.

Ans HWZ ist keiner wirklich hingekommen… waren blöderweise halt auch noch 2 große Windräder dazwischen – mal sehen was die anderen so haben.  Die RTA ist auch unsicher. Ich dachte, ich wäre mit 3 Sekunden gut… befürchte nach dem Debrief dass das nicht wirklich eine Verbesserung gibt- zumal das HWZ im Vergleich wohl mehr als mau war.

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Hektik am Nachmittag

Heute Mittag kam kurz Hektik auf. An sich war geplant von Dolsk den Sponsor Start durchzuführen. Die Absage oder Zusage sollte per Whats app uns sonstigen Kanälen um 14.00 Uhr erfolgen. Die Absage Dolsk kam auch um die Uhrzeit, um kurz nach 2 allerdings gab es eine weitere Nachricht, dass das Briefing auf den Flugplatz auf 15.00 Uhr vorverlegt wurde… da wir gerade alle unter der Dusche standen, war Eile angesagt. Zuerst auf den CLA 1C, dann hieß es doch CLA 1A – also diagonal über den Flugplatz zum nächsten CLA um dort um kurz nach 2 wirklich ein Feld-/Aufgabenbriefing zu haben. Eine kurze Aufgabe, vor der Front (es hatte aber auf der Fahrt zum Flugplatz schon den ersten Schauer gegeben) sollte es sein –eine Fuchsfahrt – Bogdan fuhr den Ballon, Mathijs als technischer Pilot mit an Bord. Auf alle Fälle findet Bogdan bessere Landefelder als Mathijs 🙂  . Mit hat es allerdings nicht viel geholfen, erst zu weit Links, dann doch rechts am Feld vorbeigefahren. Blöd – den Marker habe ich noch abgesetzt, aber leider außerhalb der MMA. So bleibt wohl ein Loggerergebnis von schlechten 120m. Punktetechnisch verbessert mich das leider nicht.

Der Stand vor der Abendfahrt war Dolly auf 8, ich auf 11, Katharina auf 16 und Astrid auf 26. Dolly könnte sich verbessert haben, bei uns anderen weiß ich es nicht.

endlich – endlich – endlich

Was zu erwarten war – heute Morgen war es endlich fahrbar und prompt reichte eine A4 Seite mit Aufgaben kaum aus – wir hatten sechs Aufgaben zu fahren. Ein FIN, gefolgt von zwei JDG, einem Donut, einem HWZ und einem FON. Marker werfen war angesagt – diese mit der komischen Konsistenz von Damenunterwäsche (was auch immer sie uns damit sagen wollen). Nach dem Start ging es leider erst mal nach links weg – sollte aber korrigierbar sein – war es aber nicht. Also bin ich beim FIN gleich mal links dran vorbei gefahren (dachte zwar, dass es den Rand noch trifft, der Marker war aber leider aus – und den Logger habe ich nicht richtig gedrückt und damit natürlich erst viel zu spät bemerkt). Die beiden anderen Ziele passten dann leider nicht mehr zum vorhergesagten Wind, so dass das ganze Feld uns inkl. links dran vorbeifuhren. Stellt sich die Frage, wer noch das meiste rechts hatte…. Im Donut dann hätte ich das links gebraucht, das hatte ich erst nicht mehr sondern dafür ein Rechts, und als ich das Rechts dann gebraucht hätte um zu retten was zu retten war, gab es nur noch links im Angebot – war wohl nix. Nach dem Donut gab es zwei weitere Ziele als HWZ, das eine viiiel zu weit im Süden, das andere war an sich auch zu weit rechts. Mit der Höhe gab es aber irgenwannd (als ich aus dem ollen Teilchen raus war) auch wieder das Rechts. Also hoch zum Ziel und nur nicht zu früh absteigen, denn das hiesse wieder links am Ziel vorbei. Mit einem längeren „kontrollierten Absturz“ ging es in die MMA des Zielkreuzes, wo zum Glück der Marker bei 26m auch zum Liegen kam. Da nicht viele zu diesen Zielen mehr gekommen sind, könnte, das ein paar Punkte geben.

Zum Abschluss dann das FON – max. 3 Deklarationen – Zeitbegrenzung bis 9.15 Uhr. Also Drei Versuche… der erste war lala es gab schlicht auf keiner Höhe verlässliche Winde  – also nochmal probieren und diesmal so hoch, dass hoffentlich die Inversion und die restliche Variabilität unter mir ist. Der zweite gelang dann ganz gut mit 11m + 100 Fuß – aber wieder typisch für mich heute – erst zu tief, versucht zu korrigieren und dann natürlich vor der Koordinate durch die deklarieren 2.400 Fuß durchgestiegen…

Jetzt heisst es warten, was die anderen so hinbekommen haben – da das Feld auseinandergezogen war, ist das schwierig abzuschätzen, was im Endeffekt bei dieser Fahrt herauskommt.

3 – 1 – 0

Heute lagen beim Nachmittagsbriefing 2 Marker auf dem Tisch. Durch das ENB wussten wir schon, dass es sich um ein HWZ mit 2 schon bekannten Zielen – ein FON auf der Gridlinie E 1200 und noch ein HWZ mit 3 Zielen handelt. Das Wetterbriefing und der gemeinsame Startplatz ließen viel Spass beim Aufbauen und Landen erwarten. Als wir dann am Startplatz standen und standen und standen …. passierte nix. Irgendwann eine whats app mit der Ansage – Zusatzbriefing in 2 Minuten – die Pinke Flagge kam dann auch irgendwann während des Zusatzbriefings. Dort bekamen wir aber nur zu hören, dass wir die Aufgaben fahren wie auf dem Aufgabenblatt beschrieben. Grün bis spätestens 18.30 Uhr. 18.30 wurde es ohne einen Farbwechsel – dann die nächste Nachricht Aufgabe 2 und 3 gestrichen – 1 soll gefahren werden – Grün bis 18.50 Uhr – und es wurde 18.50. Wieder kein Farbwechsel – 19.00 Uhr kam dieser dann – gekoppelt mit der Whats app – Fahrt gestrichen!

Das wäre die Frühfahrt gewesen..

Nachdem gestern Abend Ost- Europäer vor unserem Hotelfenster Party gemacht hatten, war ich heute Morgen dafür schon etwas früher wach! Mit dem was ich aus dem Fenster sah, erwartete ich eigentlich eine Absage. Die kam aber (erst mal) nicht.

Im Briefing dann ein Aufgabenblatt mit 4 Aufgaben FIN, HWZ, Donut und ein FON. Thermikbeginn 9:00 Uhr, Wertungsperiode endet 9:15. Das  versprach viel Spass beim Landen.

Nachdem es einen weiteren offiziellen Windread gab – mit einer Windzunahme um geringen 2,5 kt am Boden (6,4 ->8,9 kt) und in der Höhe – 300m über Grund auf schlappe 27 kt. Gab es eine kurze Diskussion innerhalb der Wettbewerbsleitung, mit dem Ergebnis, dass wir fahren sollen.

 

Die meisten Piloten sind kopfschüttelnd aus dem Briefing in Richtung Flugplatz gefahren um dort zu überlegen, wie viele von uns verweigern müssen, damit die Fahrt nicht zählt…

Kaum noch mal ein Ballönchen rausgelassen kam die ersehnte whats- app – Fahrt gecancelled, da doch zu viel Bodenwind ist.

Jetzt noch ein wenig Sonde testen, Laptop und vor allem OZI- Target das sonderbare Verhalten abgewöhnen, dass es nicht mit OZI kommuniziert und dann bis heute Abend ausruhen / ein Schläfchen, Essen und mal schauen, was die Stadt so hergibt…

 

Erste Trainingsfahrt und Generalbriefing

Heute früh gab es eine offizielle Trainingsfahrt – 2 Aufgaben – ein fly in und ein Qual der Wahl mit 2 Zielen. Mit flotten vorhergesagten 26 kt. Knapp über Grund gab es eine längere Diskussion in den Teams ob wir überhaupt starten sollten. Aber 3 von 4 entschieden sich dazu. Mit flotten 35 km/h dann am ersten Ziel und auch die Geschwindigkeit an den Qual der Wahl bot kaum Raum für Korrekturen. Eine Einstimmung auf die Woche  – so wird es wohl die ganze Woche über bleiben. Bin mal gespannt sich der Wettergott noch gnädig stimmen lässt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Gut dass es eine Trainingsfahrt war- die Ergebnisse waren so lala – das drumherum muss aber noch optimiert werden.

Vor dem Generalbriefing hatten wir ein kurzes Team- Meeting vereinbart – wir die vier deutschen Teams, Elisabeth von Österreich und Marija von Kroatien werden versuchen uns gegenseitig so gut es geht zu unterstützen. Das erste Treffen ist vielversprechend – mal sehen, ob es uns gelingt, dies auch im Wettbewerb so umzusetzen. Ich hoffe einfach drauf.

Anschließend das Generalbriefing mit den üblichen Informationen rund um die Veranstaltung und Regeln. Einzig neu für mich war die Ansage, wenn man bei selbstgewählten Zielen unmögliche Höhen deklariert, wird man zu diesen auch gewertet… (Ausnahme 0 ft oder keine Höhenangabe -> dann gilt 700ft).

16.30 Uhr findet die „große Parade“ der Ballone mit aufgerüsteten Brennern durch die Innenstadt von Leszno statt – Ziel ist das Rathaus – dort wurden uns einige (kurze) Ansprachen versprochen sowie die feierliche Eröffnung der Veranstaltung.

Morgen früh endlich geht es dann richtig los…

Die Vorbereitungen sind in der „heissen Phase“

Am Montag beginnt die Europameisterschaft der Frauen in Leszno, Polen und wir sind mit dabei. Wir, das sind Astrid Carl, Dolly Deimling, Katharina Kräck und Sylvia Meinl neben 25 weiteren Teams aus fast ganz Europa.

Hier versuchen wir regelmäßig zu berichten. Die Homepage des Veranstalters quillt nicht unbedingt mit Informationen über – so dass Ihr vielleicht über das ENB von Mathijs de Bruijn mehr erfahren könnt.
http://www.debruijn.de/bscoring/enbfiles.php?event=phrn
http://lesznowomenballoon2017.pl/?lang=2

Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren – noch 2 Tage bis zur Abfahrt: Karten werden gechecked (es gibt 2 Karten, eine um Leszno und eine um den Standort des Hauptsponsors in Dolsk), die Kalibrierungen für OZI und Compe gezähmt (die Karte von Dolsk hat ein polnisches User- Grid), Laptops nochmal getestet und auf den aktuellen Stand gebracht, das restliche Material überprüft, zusammengesucht und gepackt – bei dem Regen aktuell wohl das Beste, was man machen kann. Nebenbei immer mal wieder noch Mails und whats app Nachrichten quer durch Deutschland ausgetauscht, um Windsonden, Windreader etc. kurzfristig zu organisieren – sprich: die üblichen Vorbereitungen für große Wettbewerbe.

Training im Garten

Markerwurf- Übungen aus dem 1. Stock in einen Eimer im Garten – das muss noch besser werden!

Die letzte Fahrt, die dann doch keine mehr war

Für die letzte Möglichkeit einer Wettbewerbsfahrt hatte sich der Wettbewerbsleiter 4 Aufgaben ausgedacht – ein selbstgewähltes Ziel (mit zwei möglichen Koordinaten), vor dem Start zu deklarieren, ein Gorden Bennett Memorial mit 3 Zielkreuzen und jeweils 25m Wertungsgebieten (eigentlich mehr ein Qual der Wahl mit eingeschränkten Wertungsgebieten) auf dem Startplatz von Birstonas, das unvermeidliche echte Qual der Wahl mit 3 Zielen und ein Donut. Nach reichlich Diskussion über das Gordon Bennett wurde aus Zeitgründen der der Donut gestrichen. Mit den vorhergesagten Winden, dem Anlauf auf das Gorden Bennett von 8 km und dem Abstand zu dem Qual der Wahl von weiteren 5 Kilometern und einem Sonnenuntergang um 22.00 Uhr war das schlicht nicht mehr möglich.

Das erste Mal nun sollten wir uns einen eigenen Startplatz suchen. Mit Elise und Astrid entschieden wir uns nach einem kurzen eigenen Windread für einen Startplatz, der so falsch nicht gewesen sein konnte, da plötzlich noch mindestens 10 weitere Teams dort gestartet sind. Nun war Eile angesagt, da mit dem Erreichen des Startplatzes nur noch 20 Minuten bis zum Ende der Startperiode zur Verfügung standen. Fix die selbstgewählten Ziele festgelegt und los gings. Mit dem Start mussten wir leider feststellen, dass die Schauer den Wind verändert hatten. Mein PDG erreichte ich dennoch mit wahrscheinlich ordentlichen 50m Distanz. Dann galt es die Abwägung zu treffen – Gorden Bennett mit großer Chance auf „no result“ oder das zu kippen – sich in die schnelle höhere Schicht zu hängen und von den über 14 km bis zum Qual der Wahl noch möglichst viel Strecke zurückzulegen um hier im vorderen Bereich zu liegen. Ich entschied mich für letzteres, zumal ich nicht annahm, dass mehr als 3 – 5 Ballone Birstonas wirklich erreichen würden.

Als wir und dann alle drei zu den Qual der Wahl Zielen aufgemacht hatten und fast das komplette Feld überholen kam die vorher schon erwartete SMS – Fahrt gecancelled – alle Aufgaben gestrichen, bitte schnellst möglich landen.

Wäre die Absage ca. 20 -30 Minuten früher gekommen, hätten wir sie nachvollziehen können. Kurz nach dem Start konnten wir eine schwarze Wand auf und zukommen sehen – die Regenfallstreifen wie ein dichter Vorhang bis zum Boden – die Teams mit Scheibenwischer Stufe 2 am Boden. Als allerdings abgesagt wurde, hatte die Front sich abgeschwächt und war teilweise an uns vorbeigezogen. Damit bleibt ein fahler Nachgeschmack, warum tatsächlich die Fahrt gestrichen wurde. Hätten die Ergebnisse nicht mehr so gepasst wie erwünscht waren und jetzt aktuell sind? Hätten die Aufgaben nicht schnell genug ausgewertet werden können, dass am nächsten Tag um 13.00 Uhr die Siegerehrung hätte stattfinden können? Gerüchteweise war das Regenradar jedenfalls nicht der Grund der Absage! So bleibt ein blödes Gefühl zurück, wir hätten uns mit der letzten Fahrt und immerhin 1/3 der Aufgaben des gesamten Wettbewerbs (denn so haben wir jetzt nur 3 Fahrten und 10 Aufgaben) alle drei deutlich verbessern können, hatten alle drei das PDG ordentlich gelöst und wären im Vergleich zu den anderen Teams deutlich näher an den Qual der Wahl Zielen gewesen! Die erste Fahrt, an der man das „Hirn einschalten“ musste und nicht einfach nur den Ballon bediente um Aufgaben abzuarbeiten.

Schade für die Organisatoren, die einen tollen Job gemacht haben. Es war von deren Seite eine liebevoll organisierte Veranstaltung mit vielen „Social Events“ wie Bootfahrt über die Memel, Met- Verkostung, Stadtbesichtung, Flugshow, jeden abend Live- Musik mit guten Bands in der Stadt und einer Unterstützung für alle Teams wo sie nur konnten (Sei es mit Fahrzeugproblemen und gestellten Ersatzfahrzeugen, Ersatzreifen für Hänger, Ballonreparaturen oder was auch immer).

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Viellicht gibt es ja in den nächsten Tagen noch die Muse für ein freundliches Fazit über eine Veranstaltung, die aus deutscher Sicht sicherlich hinsichtlich der Platzierungen noch Verbesserungsbedarf hat. So schlossen wir nach den 3 Fahrten auf dem 19. Platz (Sylvia Meinl), 20. Platz (Astrid Carl) und 27. Platz (Elise Kloss) ab. Sicher nicht befriedigend aber auf Grund der wenigen Aufgaben und Fahrten wahrscheinlich auch nicht repräsentativ,

 

Diesmal keine Schauer, dafür Regen

Auch diese Morgenfahrt ist abgesagt – es regnet. Zwar hatte der Wettbewerbsleiter noch Aufgaben vorbereitet – Start vom gemeinsamen Startplatz in Birstonas, Qual der Wahl mit 6 Zielen auf beiden Seiten der Memel, ein selbst gewähltes Ziel und eine Mini- Torte (diese war so Mini, dass man mit den Winden hier nur kleine Teile vom Kuchen abbekommen hätte). Es fehlten aber grundlegende Angaben auf dem Blatt, so dass, auch bei dem Regen draußen, schnell klar war, dass dies wieder nichts wird. Eine Chance haben wir noch – aber auch hier ist es nur eine 50 /50 Chance, dass es heute Abend noch was wird. Bislang haben wir nur eine magere Ausbeute von 3 Fahrten!

Dieser Schauer ist jetzt aber sicher der letzte…

…vor dem nächsten Schauer.

So oder so ähnlich ging es heute wieder aus. Beim Briefing lagen unsere beliebten gelben und weißen Marker auf dem Tisch – 2 Aufgaben – ein Gordon Bennett Memorial auf dem Flugplatz von Pocjunai – Scoring Area die Runway und das Kreuz selbst und eine weitere Fuchsfahrt mit Anlauf. Startperiode von 8 – 9, der Fuchs sollte um 9 starten. Ein Zusatzbriefing auf dem Flugplatz um 8 sollte die letzte Klarheit hinsichtlich des Wetters geben. Auf dem Weg dorthin haben wir uns schon mal potentielle Startplätze angeschaut – auf der Karte war nicht viel zu sehen, doch vor Ort hätten sich dann schon noch Eckchen gefunden.

Drei Windreads später wurde beim Zusatzbriefing das Gordon Bennett gestrichen – übrig blieb eine Fuchsfahrt mit gemeinsamem Start vom Flugplatz. Der Fuchs baute dort auch auf – als er prall da stand dann doch noch die schwarze Flagge. Nach dem Schauer ist vor dem Schauer….

Beinahe hätte ich die Wette gewonnen

Heute Morgen endlich wieder Ballonwetter – nachdem drei Fahrten ausgefallen sind, wurde es langsam Zeit, dass wir wieder in die Luft konnten. Beim Frühstück hatten wir noch gewitzelt, welche Aufgaben denn heute auf dem Tisch liegen würden – auf alle Fälle der weiße und der gelbe Marker – und wohl 2 HWZ und dann noch PDG bzw. FON dabei. Und richtig – die ersten 4 Aufgaben identisch zum Tasksheet von gestern (inkl. der Deklaration des PDG am Flagpole mit einer „moving declaration box“ die nie da war, wo man sie vermutete), also ein PDG, 2 x HWZ mit je 3 Zielen, ein FON das vor ca. 1 km vor dem 2. HWZ deklariert werden musste und ein Landrun. Mit letzterem hatte ich nach all den Zielfahrten nicht mehr gerechnet. Allein der Startplatz musste auf Grund der veränderten Windrichtungen verlegt werden und bei einem der HWZ wurde ein Ziel getauscht.

Die ersten Windmessungen der Meteorologen sagten langsame Winde am Boden voraus (2- 3 kt.) und dafür bereits auf 1800 ft. flotte 31 kt. Leider war es am Boden dann vor Ort schon nicht mehr ganz langsam – gute 8 Knoten mit der einen oder anderen kräftigen Böe und in Ballonhöhe ging es bereits mit flotten 15 – 20 Knoten (weiter oben mit über 30 kt.) zur Sache so dass ich in 1:20 mehr als 42 km zurückgelegt hatte. Fehlversuche an den Zielen konnte man sich bei den Geschwindigkeiten nicht leisten. So bin ich leider am PDG mit rund 100 Metern vorbei, das erste HWZ waren rund 30 Meter. Beim 2. HWZ bin ich (mal wieder) einen Moment zu früh runter, so dass ich zwischen den Zielkreuzen durchgefahren bin – an Markerwerfen war leider nicht mehr zu denken – damit waren das wohl wieder um die 100m. Da das Fly on bereits vor dem HWZ deklariert werden musste und ich mehrmals hin- und her-deklariert habe, habe ich mich schlußendlich leider für das falsche Ziel entschieden – 500m dran vorbei. Der Landrun war dann geprägt von einem Abstieg in Bodennähe um eine Drift möglichst weit gen Norden zu bekommen – max. 4 km fahren und dann ein schnelles steigen auf rund 2.500 ft. um die West bis Süd- West Drift zu bekommen – wieder für max. 4 km. Mit einer Fläche von rund 4,7 km muss ich mal sehen, was dabei rauskommt – ich habe am Schluss nicht mehr viele Ballone in der Höhe gesehen – und nur dort konnte man den 2. Schenkel ordentlich fahren. Warten wir ab, was rauskommt – das 1. HWZ müsste im oberen Drittel sein, das Zweite ca. in der Mitte, die übrigen Aufgaben ?? Kein Gefühl…

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