Wieder zu Hause – kurze Nachlese

Am Ergebnis hat sich nichts mehr geändert – Deutschland hat die Plätze 8 (Sylvia), 15 (Katharina), 18 (Dolly), 21 (Astrid) errungen. Damit liegen wir in der neu geschaffenen Nationenwertung auf Platz 4 (von 7). Hervorzuheben ist aus meiner sicht insbesondere die Leistung von Katharina – für sie war es die erste große Meisterschaft. Weiter so Kathi!

Samstagabend klang die Veranstaltung mit der Siegerehrung und einer teilweise feucht fröhlichen Abschlussfeier bis in den frühen morgen aus – die polnischen Teams brachten den Wodka in Umlauf, vor dem man sich kaum retten konnte. Sonntag ging es dann für uns alle nach Hause.

Zusammenfassend lässt sich sagen:
Super Organisation und Unterstützung von der ganzen Familie Pradwicki – herzlichen Dank für alles!
Die neue Wettbewerbsleiterin Monique vande Velde, hat interessante und herausfordernde Aufgaben gestellt (was ihr Anteil war und wo Mathijs de Bruijn seine Finger im Spiel hatte ist schwer zu sagen) – ich bin gespannt, was wir in Zukunft von ihr noch hören und sehen werden. Auf alle Fälle ist sie eine Bereicherung bei den Wettbewerbsleitern!
Das Wetter war gar nicht damenlike. Wir hatten die ganze Woche mit viel zu viel Wind oder wahlweise mit Schauern und Regen zu kämpfen. Die fünf Fahrten, die durchgeführt werden konnten, wurden meist in kleine Fenster gepresst – der Wind vielleicht auch etwas schön gemessen. Die Windgeschwindigkeiten in den offiziellen Windreads und in den Prognosen waren stets optimistisch und zu langsam. Allein die Richtung war verlässlich.
Die (internationale) Zusammenarbeit zwischen unseren vier Deutschen Teams, Elisabeth Kindermann aus Österreich und Marija Petric-Miklousic aus Kroatien hat Spass gemacht und sehr gut funktioniert. Diesen Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung habe ich so noch nie erfahren und erleben dürfen. Mädels – nächstes Jahr auf der WM machen wir das wieder so!
Last but not least – meine eigene Mannschaft – ihr wart Klasse. Habt mir den Rücken freigehalten wo ich es zugelassen habe :-), habt mich an Dinge erinnert, die ich vielleicht sonst vergessen hätte – mich mit allen Kräften vom Boden aus unterstützt und mich immer zuverlässig eingesammelt – egal wie schnell ich unterwegs war.  Ihr habt mich geschubst und geschoben, wo es nötig war und ward für mich da, wo ich es am Nötigsten brauchte. VIELEN, VIELEN Dank dafür – ohne Euch wäre ich nicht auf dem 8. Platz gelandet und hätte die letzte Fahrt wahrscheinlich auch nicht mehr gemacht!

Damit verabschiede ich mich jetzt erst mal wieder aus dem Blog, folge vielleicht dem Vorschlag Jareks, eine Kerze anzuzünden und werde die Veranstaltung auf alle Fälle in Ruhe noch Revue passieren lassen und Analysieren.