18. September 2015 – mit fast 50 km/h an den Zielen vorbei

Nach einer klaren Nacht hatte es überall leichte Dunstfelder als wir heute Morgen zum Briefing gelaufen sind. Dort lag ein Marker und ein Aufgabenblatt mit 3 Aufgaben. Ein Selbstgewähltes Ziel, ein Qual der Wahl und ein Donut. Einzig die Winde sind doch nicht ganz langsam. Da wir gestern Abend die Gespanne auf dem gemeinsamen Startplatz hatten stehen lassen – stand dort noch alles eng an eng. Damit hatten Astrid und ich beschlossen, mit 2 Ventis erst meinen Ballon aufzustellen und dann mit den beiden ihren. Das hatte zur Folge, dass ich mit Abstand als erstes gestartet bin.

Nach einer Hochspannungsleitung, die plötzlich aus dem Nichts vor mir aufgetaucht ist ging es mit flotten 35 – 50 km auf die Ziele zu. Das selbstgewählte Ziel verfehlte ich um ca. 90m, zwischen den Qual der Wahl wäre ich mitten durch – also korrigieren und dann war das „Links“ weg – damit 300m Abstand zum Zielkreuz. Das war dann wohl mal gar nix. Somit blieb nur der Donut. So wie ich den ursprünglich deklariert hatte, wäre es auch nichts geworden. Also schnell mal umdeklariert – mit 3 km. Abstand zum Mittelpunkt. Die zweite Deklaration war fast genauso schlecht – also Versuch 3. Der saß dann halbwegs. Allerdings war mitten im Donut dann die Strömung aus 270° einfach weg! Nichts zu machen – in keiner Höhe – das einzige was sich änderte war die Geschwindigkeit –von 20 km/h bis max. 49,5 km/h mit den entsprechenden Scherungen. Gut durchgeschüttelt sollte ich da dennoch eine Strecke von 5,2 km hinbekommen haben.

Nach den Aufgaben ist vor der Landung – und damit eine der schwierigen Aufgaben hier. Nass, nässer, Kanal – zwischendrin Kühe und Mais. Nicht unbedingt ideal. Nach einiger Strecke dann endlich eine Wiese – die kann man sich nicht entgehen lassen (die frischen, nassen Kuhfladen konnte man leider von oben nicht sehen L). Der Bauer wollte uns zwar zuerst nicht auffahren lassen, als wir dann aber Jan vom Ferienpark in Wezuperbrug getroffen haben, konnte er den Bauern überzeugen, dass er uns mit dem Traktor Korb und Hülle aus dem Feld holt. Vielen Dank an Jan und den Bauern! Damit sind wir mit braunen Hosen und viel „Geschmack“ davongekommen! Mal sehen, was das in den Ergebnissen mach….