Blind Dates an den Zielen bei Fahrt 1

Nachdem wir gestern noch eine schöne Eröffnungsfeier mit wirklich kurzen Reden – Simultanübersetzt – etwas Folklore auf dem Marktplatz wurde auch die Erwartung meiner 3 Herren aus dem Team erfüllt. Im Hotel Akwawit gab es noch ein leckeres Büffet.

Heute Morgen vor dem Briefing dann die Diskussionen der Teams untereinander – kurz vorher hatte es noch geregnet und Nebel war uns gestern schon angekündigt worden. Bei einem kurzen Blick in den Briefing- Raum lagen da auch tatsächlich 2 Marker… es waren schließlich 3 Aufgaben mit einem gemeinsamen Start vom Flugplatz – ein JDG auf dem Flugplatz (in einer anderen Ecke) ein HZW mit 2 Zielen und ein pilot declared RTA mit einer Distanz von 4 km die zu überwinden war (scheinbar Mathijs neue Lieblingsaufgabe).

Auf dem Flugplatz angekommen mussten wir feststellen, dass das heute wohl „Blind Dates“ mit den Zielkreuzen werden. Das JDG lag ca. 400m vom Startplatz weg vor den Hangars des Platzes – aber die konnte man nicht sehen! Nach etwas Warterei, 2 weiteren Windmessungen des Met- Teams und immer weiterer Winddrehung nach rechts verlegten wir noch vor dem angekündigten Zusatzbriefing unsere Startposition in die äußerste linke Ecke des Feldes – rechts ging immer, so wie die Fiesta- Ballone uns im Nebel irgendwann angezeigt hatten. In der Wolkensuppe wurde dann der Start freigegeben und ich hatte mich entschieden möglichst als erste zu starten, denn meine Erwartung war, dass der Wind mit der Zeit noch weiter nach rechts dreht. Mit ca. 360 Metern rauschten wir am ersten Ziel vorbei (das verlegen des Startplatzes hat sich wirklich gelohnt) und kämpften weiter um jedes links das es gab. Das HWZ verpasste ich auch um ca. 120m, Dolly hatte ca. 110, Astrid auch ca. 120m – und nur 4 kamen in die MMA. Dann die Lieblingsaufgabe – ich hatte eine mittlere Windgeschwindigkeit von 8 kt. Angenommen – das war so natürlich nicht mehr gültig – zumal der Wind immer weiter drehte – so wurden aus den ursprünglich 4 km sicher 4,5 km. Bei den variablen Winden (auch in der Geschwindigkeit) musste ich permanent die Höhen und damit auch die Geschwindigkeiten anpassen. Blöderweise ist meine Stoppuhr auch noch 2 Mal stehengeblieben, so dass ich nur schätzen kann, dass ich mit einer Differenz von 10 Sekunden zur deklarierten Zeit rausgekommen bin.

Ich hoffe für die Morgenfahrt so ca. 2.200 Punkte eingesammelt zu haben – gerne auch mehr!

So, jetzt warten wir darauf, dass Mike wiederkommt – Mathijs braucht wohl noch irgendwelche Files zur Auswertung der RTA – und dann geht es in die Stadt frühstücken.

Ach ja, wenn ich den Tracker mal zum Laufen bekomme (bei Dolly weiß ich nicht, ob es geklappt hat), könnt Ihr uns auch live unter www.livetrack24.com (live events) verfolgen.

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