Nachtrag – Fahrt 4 – und schon wieder was zu Essen

Ich euch ja noch die Berichte zu den letzten beiden Fahrten schuldig und schaffe es hoffentlich noch vor der Siegerehrung diese online zu bringen.

Nachdem der Donnerstagmorgen im Nebel versunken ist und wir nach 3 Stunden warten im Dunst doch die Fahrt abgesagt hatten erwartete uns am Donnerstagabend plötzlich mal strahlend blauer Himmel und wir die Temperaturen kratzten sogar die 20 Grad Marke. Wir konnten uns also diesmal voll auf unsere Aufgaben konzentrieren und mussten gar nicht spekulieren ob wir fahren werden oder nicht.

Mathijs wollte unbedingt noch seinen neuen „Banana-Split“ anbringen, und so hatten wir neben einem Qual der Wahl zum Start und einem FlyOn am Ende eben diese neue Aufgabe zu lösen. Das Aufgabenblatt hatte Stephan ja online gestellt, das könnt ihr euch also in einem früheren Beitrag noch mal anschauen.

Die Startplatzwahl war äußerst schwierig, da die Bodenwinde sich wieder mal ständig änderten. Als wir endlich dachten wir hätten den perfekten Startplatz gefunden und sogar schon die Hülle auf der Wiese hatten kippte wieder alles weg und nachdem der erste Ballon von diesem Platz aus gestartet war und klar war das wir von dort keine Chance hatten zum Ziel zu kommen hieß es wieder in Windeseile einpacken und versetzen. Witzigerweise kamen, als wir von der Wiese runterfuhren, ungefähr 20 andere Ballone um dort aufzurüsten. Es war also eine allgemeine Verwirrung und Hektik im Teilnehmerfeld spürbar. Trotzdem schafften es dann alle noch irgendwann vernünftig in die Luft zu kommen und auch die Ergebnisse zeigten dass man anscheinend doch von mehreren Richtungen zum ersten Ziel anfahren konnte. Markus holte hier auch sogar einen 1000er mit 20 cm Ablage!! Danach ging es weiter in den Banana-Split bei dem man aufpassen musste nicht nach oben über 2.000 ft hinauszufahren. Ich hab das leider irgendwie nicht geschafft, die anderen deutschen Teams haben diese Aufgabe aber recht anständig gelöst. Beim anschließenden FlyOn gingen die Strategien weit auseinander 🙂 Nachdem ich eh schon zu hoch war stieg ich weiter auf 4.000 Fuß und fuhr dem Rest des Feldes nach Osten davon. Dort suchte ich mir dann eine schöne stabile Schicht in der ich mein Ziel deklarieren und relativ entspannt anfahren konnte. Nahezu alle anderen 80 Teilnehmer fuhren nach der Banane in der gleichen Richtung weiter, was dazu geführt hat das es das eine oder andere mal ganz schön eng in der Luft wurde, wenn die Piloten versuchten Ihre virtuellen Sterne in der Luft anzufahren. Aber auch diese Aufgabe konnte von allen gelöst werden und am Ende war eine schöne Abendfahrt gut zu Ende gebracht.

Im Gesamtklassement befanden wir uns jetzt alle in den Top 40, nur Uwe musste vorne ein paar Plätze einbüßen.