Letzte Fahrt, Nummer 5 – Das große Fressen geht weiter

„Keine Fahrt ohne etwas zu Essen“ – das scheint das Motto von unserem Wettbewerbsleiter Mathijs de Bruijn zu sein. Zur vermutlich letzten Fahrt am Freitagmorgen (der Regen für den Abend hatte sich schon in den Vorhersagen angedeutet) empfing er uns erst um 7 Uhr, da die Gefahr von Nebel wieder vorhanden war. Komischerweise hat der sich wohl gedacht „dann komm ich diesmal eben nicht“ und so waren wir alle überrascht das es nur leichten Dunst und keinen Nebel gab. Trotzdem ordnete Mathijs nach dem Hauptbriefing im Hangar noch mal ein Zusatzbriefing in der Nähe des ersten Zieles an, bei dem es dann aber keine Änderungen mehr gegeben hat (nur die Wertungsperiode wurde auf 10:30 Uhr verlängert, was am Ende Gold wert sein sollte).

Womit sollten wir nun unsere Aufholjagd an diesem morgen starten? Wir hatten drei Marker auf dem Tisch liegen für ein FlyIn, ein Qual der Wahl mit 2 Zielen und ein vorgegebenes Ziel. Danach gab es etwas zu Essen, nämlich eine Torte, und hinterher noch ein FlyOn das wir wieder selber im Logger deklarieren mussten. Die Startplatzwahl war „relativ“ einfach da wir eine tolle Steuerung hatten und somit von mehreren Positionen aus angefahren werden konnte. Einzig die etwas langsamen Geschwindigkeiten machten uns, als wir in der Luft waren, etwas Sorgen. Denn trotz der längeren Wertungszeit wurde es verdammt eng nach hinten raus alles zu erledigen.

Die Markerablagen waren wie bei allen Fahrten wieder hervorragend und so bekam ich beim FlyIn mit 25 Metern Ablage gerade mal noch 185 Punkte. Wahnsinn! Aber so ist das halt, wenn Europas Beste unterwegs sind. Beim Qual der Wahl war es tatsächlich für manchen eine Qual, denn man konnte beide Ziele anfahren. So konnte sich der eine oder andere nicht entscheiden und kam daher nicht optimal zu den Zielen und plötzlich waren hier meine 30 Meter wieder 643 Punkte wert. Das vorgegeben Ziel haben dafür wieder alle getroffen und dementsprechend schlecht war man, wenn der Marker nicht direkt am Zielkreuz lag. Leider hat Sven hier wieder mal einen Einschlag produziert, sonst hätten wir hier noch mal einen 1000er auf die Teamfahne schreiben können.

Auch die Torte hat dann gezeigt wie gut mittlerweile alle mit den virtuellen Aufgaben zurecht kommen und dementsprechend waren auch hier die Ergebnisse richtig eng. Genauso wie beim abschließenden FlyOn das einige aufgrund zeitmangel recht hektisch deklarieren und anfahren mussten.

Da es dann doch schon 10:30 Uhr zur Landung war, war auch der Bodenwind mittlerweile etwas flotter geworden, was den einen oder anderen Piloten zu kleinen Landschaftsgestaltern werden lies, indem sie mit den Körben lustige Furchen in die Äcker zogen. Bei dem aufgeweichten Boden hier war das aber auch kein großes Problem.

Damit waren die Spiele gespielt und es hies warten auf die Ergebnisse. Da uns klar war das keiner von uns so eine richtige Hammerfahrt rausgehauen hat hofften wir wenigstens auf ein halten unserer Plätze. Und damit weiter zum Endergebnis!