19th FAI European Hot Air Balloon Championship, Debrecen (Ungarn)

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Morgen 11.08. beginnen die Europameisterschaften in Ungarn.
Für Deutschland werden folgende Piloten an den Start gehen:

SCHNEIDER, Uwe
STRASMANN, David
KOHL, Adolf
SVEN, Göhler
WEBER, Gerhard
MÖNCH, Torsten
KREINS, Pascal
WIECZOREK, Moritz

Aktuelle Infos finden Sie auf den folgenden Webseiten:

http://deballoons.com (Offizielle Webseite des Veranstalters)
http://www.balloon-enb.org/?cat=9 (Webseite der Wettkampfsleitung)

David Strasmann und Stefan Zeberli aus der Schweiz berichten auf Ihren Blogs:

http://wordpress.strasmann.eu
http://www.ballon-zeberli.ch/blog

Wir wünschen unseren Teams viel Erfolg!

Glück ab und Gut Land

Jörg Staßen @ Yogi

 

Neue Rangliste per 24.07.2015

Hallo zusammen,

nachdem die Wettbewerbssaison bis auf Europameisterschaft, Pre-Worlds und World-Air-Games in Dubai für die meisten Piloten schon rum ist, hier der neueste Stand der deutschen Rangliste. Sie ist vordatiert auf den 24.07.2015, weil im Laufe der nächsten Woche 3 Ergebnisse aus der Berechnung rausfallen und sonst gleich wieder eine neue Liste gemacht werden müsste.

Eine kleine Ungenauigkeit ist allerdings enthalten, denn Thomas Siebel ist zur Zeit in Luxemburg bei der dortigen Meisterschaft und könnte sich mit einem Schnitt besser als 626 Punkte noch nach vorne verbessern. Drücken wir ihm die Daumen dass ihm das gelingt.

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Top30 Stand 2015-07-24

Rangliste HLB Stand 28.09.2014

Vor kurzem Stand hier die aktuelle RL mit Datum 23.09 inkl. der Niederbayer. Heißluftballonwettfahrt. Deren Ergebnis hat mich schneller erreicht als die Nachricht, dass im Generalbriefing entschieden wurde, diese Wettfahrt nicht der RL zu melden. Macht nichts: Hier die neue RL zum download und die Top 20 als screenshot ohne die Niederbayer. Heißluftballonwettfahrt, aber dafür mit dem BergCup.

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Fahrt 6 – die Fahrt die es nicht mehr gab

Heute Morgen lag nur ein Flight report form auf dem Tisch, als wir in den Briefingraum durften. Gestern Abend wurde bereits Nebel avisiert. Den hatten wir dann auch. Nach einem verschobenen Briefing und einem begonnenen Event – Debriefing (und dann vertagt auf 11.00 Uhr) warteten wir bis 7.10 Uhr. Dann gab es endlich die Wetterblätter. Mit alten Windmessungen (von 3:20 Uhr morgens) und Prognosen, die so sicher nicht auftreten. Mit einem Tasksheet, auf dem ein Fly in und wohl unvermeidliches Qual der Wahl stand. Allerdings ohne Koordinaten. Also war noch ein weiteres Briefing auf dem Flugplatz zu erwarten. So war es dann auch. Dort standen wir uns ca. 2 Stunden die Beine in den Bauch und beobachteten wie der Tower immer wieder auftauchte und genauso oft wieder verschwand. Andere hatten als Maßstab die Flieger, die entlang der Hangars standen… aber besser wurde es nicht – und dann kam die rosa Flagge – und damit die Ansage, dass die heutige Morgenfahrt nicht mehr stattfinden wird und dass, die Veranstaltung damit beendet ist.

Gratulation an Nicola (Australien) Elisabeth (Österreich) und Agne (Litauen) die ersten Drei der Veranstaltung.

So wie es aussieht ist das Deutsche Ergebnis auch nicht zu verachten: Dolly auf dem 4. Platz, Elise auf dem 5., ich auf 12, Astrid auf 21, und Karin auf 38.

Fahrt 5 – Ausflug nach Dolsk

Die heutige Abendfahrt war beim Sponsor in Dolsk geplant. Ursprünglich sollte der Ausflug ja bereits Donnerstag Abend stattfinden, nachdem es aber wohl bei den Veranstaltungen in den vergangenen Jahren nur Party aber keine Fahrt gab, hatte man es auf einen eher fahrbaren Tag verlegt.

Dort angekommen warteten wir erst mal eine ganze Zeit vor dem Briefingzelt, bis wir endlich reindurften. Dort fanden wir dann 2 Marker vor – und zwei Aufgaben – ein Fly in und eine Fuchsfahrt mit Anlauf. Dort bestrich mich wieder die Ahnung, dass wenn Mathijs den Fuchs (mit-)fährt, wird es sicher wieder irgendwie komisch. Das Fly in haben wir auch gut gelöst (0,86cm)  – der 2. Tausender in der Veranstaltung, aber bei der Fuchsfahrt hatte ich nicht damit gerechnet, dass der Pilot alle schönen großen Flächen verachtet und dann über einem Maisfeld rumspielt, bis ich ihn fast überholt habe – entsprechend mies war mein Ergebnis, da ich nicht wusste, wann der Ballon endlich doch mal auf der Wiese landet. Mit 179m Distanz – klassisch am Ziel vorbeigefahren – entsprechend wenige Punkte gab es dann auch dafür.

Als weiteren Task hatte ich noch, einen ordentlichen und schnellen Landeplatz zu finden, damit wir möglichst schnell zurückkommen. Schließlich gab es in Dolsk noch ein BBQ. Und das Futter zog unheimlich….am Boden wurde ich quasi schon in Empfang genommen – ratz fatz war verpackt und los gings zurück nach Dolsk. Die Gerüchte hatten wirklich nicht zu viel versprochen – das Essen war wirklich lecker und vielseitig. Einzig wir mussten noch eine ¾ Stunde nach Leszno zurückfahren…

Fahrt 4 – doch eine Fahrt

Beim Nachmittagsbriefing hat es immer noch geregnet – aber komischerweise waren dieses Mal keine Marker auf dem Tisch. Warum nur, heute Morgen hat da auch niemand Rücksicht darauf genommen….

Dafür gab es mächtig Stimmung gegen die im Nachhinein gecancelte Fahrt. Blöderweise hatte sich Mathijs auf eine Regel bezogen, die er hatte nicht mehr anwenden können, da die ersten Ergebnisse bereits veröffentlich waren (Regel 8.2.2). Kurze Abstimmung mit Mary- Ann aus Kanada, was „published“ bedeutet und meine erste Beschwerde war schnell formuliert und noch vor dem Briefing an die Wettbewerbsleitung übergeben. Im Briefing habe ich dann gehört, dass ich „nur“ die zweite war, die sich beschwert hat – Elisabeth hatte bereits eine abschlägige Antwort erhalten (dafür schon den Protest vorbereitet), es sollten noch einige (ich glaube ca. 15) folgen. Im Briefing selbst die Rechtfertigung, warum wir den Abend davor nicht gefahren sind und den Vormittag dann schon – aber alles richtig plausibel war es nicht. Im Gegenteil Mathijs redete sich mal wieder um Kopf und Kragen – abschließend war seine Begründung: „da einigen Piloten der Laptop auf Grund des Regens ausgefallen war, konnten sie nicht mehr sicher Ballon fahren“… Heute Morgen dann die Ergebnisse der gestrigen Morgenfahrt – der Protest ging durch und wir haben doch noch Punkte für die nasse Fahrt erhalten. Es reicht zwar noch nicht für mein Minimal- Ziel unter den besten 10 – aber mit aktuell Platz 11 ist der Anfang in die richtige Richtung gemacht. Ich hoffe noch auf 2 weitere Fahrten.

Das Briefing für heute Morgen wurde per SMS abgesagt – Wolkenuntergrenzen bei ca. 500 ft ist selbst für Leszno etwas niedrig zum Ballonfahren. Wir kennen jetzt zwar so ungefähr den Standort der Windrädern, die Leitungen sind auf der Karte ganz gut drin – aber in der Nebelsuppe „rumgurken“ ist nicht unbedingt „Vergrnügungssteuerpflichtig“. So hoffen wir weiter auf die Abendfahrt heute Abend. Sie soll in Dolsk stattfinden, dem Sitz des Hauptsponsors. Herausforderung hier ist nur die Karte, die in einem User- Grid vorliegt und nicht in UTM /WGS 84! Mal sehen, was das dann für Aufgaben werden…

Bis dahin heißt es erst einmal abwarten, ggf. noch Hülle trocknen und wieder ordentlich verpacken, Karte kalibrieren,….

Fahrt 4 – I’m flying in the rain – und im Nachhinein doch wieder keine Fahrt

Heute Morgen sind die Lebensgeister irgendwie im Bett geblieben – die dritte Nacht hintereinander fast ohne Schlaf – und mein Team leidet mit (Danke für Eure riesige Unterstützung und guten Nerven). Bei Briefing fanden wir dann einen vollgepackten Aufgabenzettel – eine Pizza zum Frühstück, 2 Qual der Wahl, einen Donut als Hauptgang und zum Abschluß noch ein Fly on. Die Windmessungen des Metteams und die Prognosen ließen schon auf eine größere Winddrehung schließen, aber das könnte man ja vielleicht beim Donut gut ausnutzen und etwas mehr von dem Teil abbekommen. Von Regen hat aber keiner gesprochen! Nach dem Briefing ging das Gesuche nach einem Startplatz voll los. Wir waren uns schnell einig, dass wir, bezogen auf den Flugplatz uns etwas in 260 – 270 Grad suchen mußten. Das große Problem nur – dort war die Stadt! Also Straßen nach Grünflächen, größeren Parkplätzen oder Brachgeländen absuchen, um irgendwas zu bekommen. Einfach war es nicht. Als wir dann den Korb aus dem Anhänger zogen fing es an zu tröpfeln. Das hatte keiner von uns auf der Rechnung. Schnell die Handys gecheckt, ob die Fahrt vielleicht abgesagt ist, das andere deutsche Team um Astrid Carl gefragt, keiner hatte die heiß ersehnte SMS – also dann auf in den Regen und ran an die Aufgaben. Den ersten Marker der Pizza konnte ich ganz schön platzieren, aber da ich nicht mehr schnell genug runter gekommen bin, hat es mich nach rechts versetzt und der 2. Marker fand sich in der falschen Hälfte wieder, das erste Qual der Wahl war einmal mehr ein Klassiker – mitten zwischen 2 Zielen durch – das rechts ging nicht rechts genug, und das links nicht links genug von der Pizza – also schnell abhaken und an das 2. Qual der Wahl gemacht. Diesmal konnte ich es besser umsetzen und nagelte meinen Marker auf das Kreuz – wären 1,97m gewesen. Schnell (denn es wurde auch immer zügiger) den richtigen der vorher vorbereiteten Donut ausgewählt und deklariert und weiter gings. Zwischenzeitlich hätte ich für meinen Laptop einen Scheibenwischer benötigt – der Regen kam zwischen Scoup und Ballon durchgetropft, aber es gab immer noch keine Absage der Fahrt. Wenn der Herr Wettbewerbsleiter meint, nass sind wir eh, dann schaukeln wir den Ballon halt bis zum Ende durch. Mit 3,2km im Donut nicht das optimale erwischt, aber vom erhofften Südwind war nicht mehr viel übrig. Nach dem Donut erst mal kurz durchatmen, Ballon in ausgeglichenen Zustand bringen und ein weiteres Ziel deklarieren. Das erste war nix – der Wind drehte immer weiter nach links, also 2. Versuch der dann auch „nur“ mit ca. 100m abgeschlossen wurde. Jetzt km die spannende Aufgabe, möglichst vor dem Kartenende noch ein Landeglände zu finden. Orte, Leitungen Wald – prächtig hier oben, aber neben einem Maisfeld eine kleine Brache, die sollte reichen – grün mit einem Wiesenweg zum direkt anfahren. Das war meine. Kurz nach der Landung kam auch schon ein Bauer angefahren und wollte wissen, ob alles ok. sei! Erst als ich um meinen Korb herumgelaufen bin und wohl keine Blessuren hatte, hat er sich wieder auf den Heimweg gemacht – sah wohl spektakulär aus die Landung – aber außer einer nassen Hülle – es hat wirklich vom Start bis wir wieder zurück am Hotel waren geregnet bis geschüttet ist alles mal wieder gut gegangen.

Zurück am Hotel hieß es für mich – ab ins Bett – schlafen und aufwärmen, mein Team stand eher auf Frühstück. So verschlief ich den Empfang beim Bürgermeister – sorry Herr Bürgermeister, war nicht so gemeint und musste nachher erfahren, dass die ganze Mühe und der Dreck umsonst waren – die Fahrt wurde im Nachhinein gecancelt – außer Spesen nichts gewesen – und wieder keine Verbesserung in der Platzierung.

Faht 3 – eine fast normale Fahrt mit einem bellenden Ballon

Der gestrige Blog fiel irgendwie ins Wasser… nicht ganz wörtlich genommen – aber meine Bronchitits hat dafür gesorgt, dass ich die Zeiten zwischen den Briefings und Ballonfahrten im Bett verbracht hatte, um irgendwie den Tag zu überleben

Die Morgenfahrt bestand aus 3 Aufgaben – den unvermeidlichen Qual der Wahl (2 Stück) und oh Wunder, endlich kam auch mal der FAI- Logger zum Deklarieren zum Einsatz ein Fly on. Mit meiner Ablage beim ersten Qual der Wahl von rund 4 Metern landete ich auf Platz 17, von den 50 am zweiten gar nicht zu reden – also wieder nix, mit dem ausbügeln der letzten vergeigten Farht. Beim Fly on dann drückte ich den Knopf zu spät, so dass aus 30 m 120 wurden, was Punktemäßig auch nicht mehr viel war. Abgehakt !

Beim Briefing für die Abendfahrt fanden wir einen Marker auf unseren Tischen liegen – wieder der rosa, der sich anfühlt und aussieht wie aus Unterwäschestoff gemacht – entsprechend lässt er sich auch werfen. Geplant für die Abendfahrt war dann ein Selbst gewähltes Ziel und ein Qual der Wahl. Draußen zogen die Wolken auf und polnisches wie deutsches Radar zeigten an, dass es wohl regnen würde – aber unser Wettbewerbsleiter ließ uns trotzdem auf den Startplatz östlich des großen Waldes von Leszno fahren („falls es regnet, müssen wir so ja nicht über den großen Wald und die Stadt“ war der O- Ton dazu). Also zogen 39 Teams los um auf dem Gelände etwas zu finden – an sich kein Problem, das Gelände ist ja groß genug – aber irgendwie meinen einige doch, dass wir mit Modellballonen unterwegs sind, und dass anderes genauso kuschelig wie sie selbst mögen. Auf dem Platz dann ein Zusatzbriefing, insbesondere zu den aufziehenden Schauern – die Meteorologin betonte nochmal, dass wenn es regnet, es durchaus kräftig sein könnte, aber es gäbe von jetzt an ein Loch von ca. 60 Minuten bis der Regen dann tatsächlich kommt. Mathijs beendete kurzerhand das Briefing und kündigte an, dass er in 7 Minuten „grün ziehen“ will – das hieß, schnell noch ein Windreading machen, der Wind drehte ja andauernd am Boden, ein Ziel für das PDG auswählen und den Ballon aufrüsten, denn irgendwie hatten die meisten nicht daran geglaubt, dass wir fahren! Ich hatte gerade das Ziel im Logger, als man am Hupen von Autos hören konnte, dass sich die Farbe der Flagge am Flaggenmast geändert hat – puh nochmal Glück gehabt – aber es war nicht gelb sondern schwarz- er hatte wohl doch noch ein einsehen, dass das so zu sehr Lotterie werden würde.

Also alles wieder schnell verpackt und für mich hieß es ab ins Bettchen, die Bronchitis weiter bekämpfen (aber leider habe ich so gut wie nicht geschlafen).