Rangliste 07.08.2016

Mit der DM 2016 ist nicht nur die neue Nationalwertung und damit die Nationalmannschaft 2017 ausgefahren worden, sondern es ergibt sich auch einen neuer Stand der Rangliste.

Am Regentag der DM wurde über zukünftige Änderungen und Änderungsvorschläge der Regeln in der Rangliste gesprochen. Einer der Vorschläge war die Normierung des Schnitts der Wettbewerbe. Hier war etwas Verwirrung, was das denn bedeutet. Auf dem Blatt „Wettbewerbe“ der anhängenden Excel-Datei habe ich aufgelistet, wie viele Punkte der Gewinner des Wettbewerbs hatte und wie viele Aufgaben gefahren wurden. Daraus würde sich der Normierungsfaktor errechnen, der dann auf die Schnittpunktzahlen aller Wettbewerber dieses Wettbewerbs angewendet würde.

In dieser Rangliste ist der Normierungsfaktor nicht zur Anwendung gekommen, da es ja nur ein Änderungsvorschlag und keine beschlossene Änderung ist.

Rangliste Stand 07.08.2016

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Rangliste Stand 24.7.2016

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Kurz vor der DM gab es bei der LBT in Luxemburg noch mal die Gelegenheit, sein Punktekonto aufzufrischen.
Ein paar haben es gut genutzt ! Sven natürlich, als Gewinner der LBT, aber auch ein paar andere von uns.
Meines Wissens kommt vor der DM kein anderer Wettbewerb mehr, so dass dieser Stand der RL der sein wird, der zur Bestimmung der Nationalmannschaft 2017+ herangezogen wird.
Die Rangliste macht 50% des Endergebnisses aus.
Bitte prüft die Ergebnisse, damit zur DM alles passt.

Rangliste Stand 10.7.2016

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Das Datum der DM naht und damit die Bestimmung der Nationalmannschaft 2017+.
Die Rangliste macht 50% des Endergebnisses aus. Hier der aktuelle Stand, hochgerechnet auf den Stichtag 02.08. (kurz vor dem Beginn der DM).
Unser Junioren sind gut im Training und haben gewaltige Sprünge gemacht. Aber auch bei den Damen ging es aufwärts.

Die letzte Fahrt, die dann doch keine mehr war

Für die letzte Möglichkeit einer Wettbewerbsfahrt hatte sich der Wettbewerbsleiter 4 Aufgaben ausgedacht – ein selbstgewähltes Ziel (mit zwei möglichen Koordinaten), vor dem Start zu deklarieren, ein Gorden Bennett Memorial mit 3 Zielkreuzen und jeweils 25m Wertungsgebieten (eigentlich mehr ein Qual der Wahl mit eingeschränkten Wertungsgebieten) auf dem Startplatz von Birstonas, das unvermeidliche echte Qual der Wahl mit 3 Zielen und ein Donut. Nach reichlich Diskussion über das Gordon Bennett wurde aus Zeitgründen der der Donut gestrichen. Mit den vorhergesagten Winden, dem Anlauf auf das Gorden Bennett von 8 km und dem Abstand zu dem Qual der Wahl von weiteren 5 Kilometern und einem Sonnenuntergang um 22.00 Uhr war das schlicht nicht mehr möglich.

Das erste Mal nun sollten wir uns einen eigenen Startplatz suchen. Mit Elise und Astrid entschieden wir uns nach einem kurzen eigenen Windread für einen Startplatz, der so falsch nicht gewesen sein konnte, da plötzlich noch mindestens 10 weitere Teams dort gestartet sind. Nun war Eile angesagt, da mit dem Erreichen des Startplatzes nur noch 20 Minuten bis zum Ende der Startperiode zur Verfügung standen. Fix die selbstgewählten Ziele festgelegt und los gings. Mit dem Start mussten wir leider feststellen, dass die Schauer den Wind verändert hatten. Mein PDG erreichte ich dennoch mit wahrscheinlich ordentlichen 50m Distanz. Dann galt es die Abwägung zu treffen – Gorden Bennett mit großer Chance auf „no result“ oder das zu kippen – sich in die schnelle höhere Schicht zu hängen und von den über 14 km bis zum Qual der Wahl noch möglichst viel Strecke zurückzulegen um hier im vorderen Bereich zu liegen. Ich entschied mich für letzteres, zumal ich nicht annahm, dass mehr als 3 – 5 Ballone Birstonas wirklich erreichen würden.

Als wir und dann alle drei zu den Qual der Wahl Zielen aufgemacht hatten und fast das komplette Feld überholen kam die vorher schon erwartete SMS – Fahrt gecancelled – alle Aufgaben gestrichen, bitte schnellst möglich landen.

Wäre die Absage ca. 20 -30 Minuten früher gekommen, hätten wir sie nachvollziehen können. Kurz nach dem Start konnten wir eine schwarze Wand auf und zukommen sehen – die Regenfallstreifen wie ein dichter Vorhang bis zum Boden – die Teams mit Scheibenwischer Stufe 2 am Boden. Als allerdings abgesagt wurde, hatte die Front sich abgeschwächt und war teilweise an uns vorbeigezogen. Damit bleibt ein fahler Nachgeschmack, warum tatsächlich die Fahrt gestrichen wurde. Hätten die Ergebnisse nicht mehr so gepasst wie erwünscht waren und jetzt aktuell sind? Hätten die Aufgaben nicht schnell genug ausgewertet werden können, dass am nächsten Tag um 13.00 Uhr die Siegerehrung hätte stattfinden können? Gerüchteweise war das Regenradar jedenfalls nicht der Grund der Absage! So bleibt ein blödes Gefühl zurück, wir hätten uns mit der letzten Fahrt und immerhin 1/3 der Aufgaben des gesamten Wettbewerbs (denn so haben wir jetzt nur 3 Fahrten und 10 Aufgaben) alle drei deutlich verbessern können, hatten alle drei das PDG ordentlich gelöst und wären im Vergleich zu den anderen Teams deutlich näher an den Qual der Wahl Zielen gewesen! Die erste Fahrt, an der man das „Hirn einschalten“ musste und nicht einfach nur den Ballon bediente um Aufgaben abzuarbeiten.

Schade für die Organisatoren, die einen tollen Job gemacht haben. Es war von deren Seite eine liebevoll organisierte Veranstaltung mit vielen „Social Events“ wie Bootfahrt über die Memel, Met- Verkostung, Stadtbesichtung, Flugshow, jeden abend Live- Musik mit guten Bands in der Stadt und einer Unterstützung für alle Teams wo sie nur konnten (Sei es mit Fahrzeugproblemen und gestellten Ersatzfahrzeugen, Ersatzreifen für Hänger, Ballonreparaturen oder was auch immer).

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Viellicht gibt es ja in den nächsten Tagen noch die Muse für ein freundliches Fazit über eine Veranstaltung, die aus deutscher Sicht sicherlich hinsichtlich der Platzierungen noch Verbesserungsbedarf hat. So schlossen wir nach den 3 Fahrten auf dem 19. Platz (Sylvia Meinl), 20. Platz (Astrid Carl) und 27. Platz (Elise Kloss) ab. Sicher nicht befriedigend aber auf Grund der wenigen Aufgaben und Fahrten wahrscheinlich auch nicht repräsentativ,

 

Diesmal keine Schauer, dafür Regen

Auch diese Morgenfahrt ist abgesagt – es regnet. Zwar hatte der Wettbewerbsleiter noch Aufgaben vorbereitet – Start vom gemeinsamen Startplatz in Birstonas, Qual der Wahl mit 6 Zielen auf beiden Seiten der Memel, ein selbst gewähltes Ziel und eine Mini- Torte (diese war so Mini, dass man mit den Winden hier nur kleine Teile vom Kuchen abbekommen hätte). Es fehlten aber grundlegende Angaben auf dem Blatt, so dass, auch bei dem Regen draußen, schnell klar war, dass dies wieder nichts wird. Eine Chance haben wir noch – aber auch hier ist es nur eine 50 /50 Chance, dass es heute Abend noch was wird. Bislang haben wir nur eine magere Ausbeute von 3 Fahrten!

Dieser Schauer ist jetzt aber sicher der letzte…

…vor dem nächsten Schauer.

So oder so ähnlich ging es heute wieder aus. Beim Briefing lagen unsere beliebten gelben und weißen Marker auf dem Tisch – 2 Aufgaben – ein Gordon Bennett Memorial auf dem Flugplatz von Pocjunai – Scoring Area die Runway und das Kreuz selbst und eine weitere Fuchsfahrt mit Anlauf. Startperiode von 8 – 9, der Fuchs sollte um 9 starten. Ein Zusatzbriefing auf dem Flugplatz um 8 sollte die letzte Klarheit hinsichtlich des Wetters geben. Auf dem Weg dorthin haben wir uns schon mal potentielle Startplätze angeschaut – auf der Karte war nicht viel zu sehen, doch vor Ort hätten sich dann schon noch Eckchen gefunden.

Drei Windreads später wurde beim Zusatzbriefing das Gordon Bennett gestrichen – übrig blieb eine Fuchsfahrt mit gemeinsamem Start vom Flugplatz. Der Fuchs baute dort auch auf – als er prall da stand dann doch noch die schwarze Flagge. Nach dem Schauer ist vor dem Schauer….

Beinahe hätte ich die Wette gewonnen

Heute Morgen endlich wieder Ballonwetter – nachdem drei Fahrten ausgefallen sind, wurde es langsam Zeit, dass wir wieder in die Luft konnten. Beim Frühstück hatten wir noch gewitzelt, welche Aufgaben denn heute auf dem Tisch liegen würden – auf alle Fälle der weiße und der gelbe Marker – und wohl 2 HWZ und dann noch PDG bzw. FON dabei. Und richtig – die ersten 4 Aufgaben identisch zum Tasksheet von gestern (inkl. der Deklaration des PDG am Flagpole mit einer „moving declaration box“ die nie da war, wo man sie vermutete), also ein PDG, 2 x HWZ mit je 3 Zielen, ein FON das vor ca. 1 km vor dem 2. HWZ deklariert werden musste und ein Landrun. Mit letzterem hatte ich nach all den Zielfahrten nicht mehr gerechnet. Allein der Startplatz musste auf Grund der veränderten Windrichtungen verlegt werden und bei einem der HWZ wurde ein Ziel getauscht.

Die ersten Windmessungen der Meteorologen sagten langsame Winde am Boden voraus (2- 3 kt.) und dafür bereits auf 1800 ft. flotte 31 kt. Leider war es am Boden dann vor Ort schon nicht mehr ganz langsam – gute 8 Knoten mit der einen oder anderen kräftigen Böe und in Ballonhöhe ging es bereits mit flotten 15 – 20 Knoten (weiter oben mit über 30 kt.) zur Sache so dass ich in 1:20 mehr als 42 km zurückgelegt hatte. Fehlversuche an den Zielen konnte man sich bei den Geschwindigkeiten nicht leisten. So bin ich leider am PDG mit rund 100 Metern vorbei, das erste HWZ waren rund 30 Meter. Beim 2. HWZ bin ich (mal wieder) einen Moment zu früh runter, so dass ich zwischen den Zielkreuzen durchgefahren bin – an Markerwerfen war leider nicht mehr zu denken – damit waren das wohl wieder um die 100m. Da das Fly on bereits vor dem HWZ deklariert werden musste und ich mehrmals hin- und her-deklariert habe, habe ich mich schlußendlich leider für das falsche Ziel entschieden – 500m dran vorbei. Der Landrun war dann geprägt von einem Abstieg in Bodennähe um eine Drift möglichst weit gen Norden zu bekommen – max. 4 km fahren und dann ein schnelles steigen auf rund 2.500 ft. um die West bis Süd- West Drift zu bekommen – wieder für max. 4 km. Mit einer Fläche von rund 4,7 km muss ich mal sehen, was dabei rauskommt – ich habe am Schluss nicht mehr viele Ballone in der Höhe gesehen – und nur dort konnte man den 2. Schenkel ordentlich fahren. Warten wir ab, was rauskommt – das 1. HWZ müsste im oberen Drittel sein, das Zweite ca. in der Mitte, die übrigen Aufgaben ?? Kein Gefühl…

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Und wieder eine Fahrt, die abgesagt wurde – oder wie man einen Flaggenmast fast zum Kentern bringt

Heute Abend sollte es an sich wieder gehen – die Fronten sollten durch sein, Wind vielleicht noch ein Problem, aber an sich eine sichere Fahrt. Als wir dann in den Briefingraum gelassen wurden, lagen da 2 Marker und ein Aufgabenblatt mit 4 Aufgaben – ein PDG mit Deklaration in einer Deklaration Box vor Beginn der Startperiode (very old fashioned) 2 x HWZ mit jeweils 3 Zielen und ein Fly on mit Deklaration vor dem zweiten HWZ. Start sollte von einem neuen CLA sein. Die Windprognose sagte in 100 Fuß 13 Knoten, in 800 Fuß 27 Knoten voraus. Bei dem Wind Ziele des HWZ mitten in der Stadt? Spannend, denn um das Fußballfeld hohe Flutlichtanlagen, um den CLA 1 hohe Bäume, das 3 Ziel direkt am Fluß –wahrscheinlich mit den wenigsten Hindernissen, aber kaum Chancen bei den Winden zu erreichen….

Als wir dann auf dem Startplatz standen gab es ein Zusatzbriefing. Ohne Roll- Call war klar, dass es eine Absage der Fahrt geben wird. Geschützt mit unserem optimistischen Windmesser – 8 -10 Knoten, ungeschützer 12- 14 Knoten direkt auf Dachhöhe des Autos. Und richtig, da sich weitere Schauer anbahnten meinte der Meteorologe, dass wir uns von Böen um die 30 Knoten bei der Rückfahrt in Acht nehmen sollten.

Ausklang fand der Abend dann beim Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich auf dem Zimmer…

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Morgenfahrt ist abgesagt

Die heutige Morgenfahrt wurde ebenfalls abgesagt. Der Meteorologe hatte dies gestern Abend bereits im Briefing angedeutet. Allein der Wettbewerbsleiter wollte es etwas spannender machen. Im Prinzip hat er recht, so jede Option für eine Fahrt offen zu lassen, auch für unsere aktuellen Platzierungen wäre jede Fahrt die nur irgendwie stattfinden könnte gut. Der Zwischenstand ist aus deutscher Sicht nicht besonders befriedigend, Sylvia auf 22, Astrid auf 25, Elise auf 38. Das können wir besser! -> Die Ergebnisse sind seit gestern Abend auch endlich online verfügbar, so dass wir nicht immer am Wettbewerbsbüro vorbei müssen.

Wenn schon keine Ballonfahrten gehen, wenigstens noch ein paar Bilder aus dem Team von Astrid.

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